Krebs TNM Klassifikation, Tumorstadium, Staging (2022)

Krebs Tumorstadium, TNM Klassifikation, Staging, G-Grading, Zusätzliche Kennzeichen, C-Faktor, optionale Deskriptoren L und V, R-Klassifikation, Performance Status

Staging aus engl. = in Stadien einteilen.
Tumorstadieneinteilung ist die Bestimmung der Größe u. Ausbreitung eines Tumors.
Eine weltweit einheitliche Stadien Einteilung die bei Krebserkrankungen angewendet wird ist das so genannte TNM Klassifikation oder TNM Schema.

Inhaltsverzeichnis der Seite

(Video) Welche Krebs-Stadien gibt es 2 - TNM II, Staging

Krebs Stadien, Krankheitsstadien, Staging

Wie weit die Krebserkrankung bereits fortgeschritten ist wird für dieseStadieneinteilung auch der englische Begriff „staging“ benutzt. Dieses System wurde von der Internationalen Vereinigung gegen den Krebs (Union Internationale Contre le Cancer, UICC) entwickelt, so genannte UICC-Stadien, wobei die Definition von dem amerikanischen Chirurgen R. H. Flocks kommt.
Je nach dem Fortschreiten des Tumorwachstums lassen sich 4Stadien feststellen:

  • Stadium 0: Tumore „in situ“ Tis, Frühformen von Krebs
  • Krebs Stadium1: Der Krebsknoten ist vorhanden, aber nicht diagnostizierbar.
  • Krebs Stadium 2: Der Krebsknoten ist tastbar, befindet sich noch in dem Gebiet, in dem er entstanden ist.
  • Krebs Stadium 3: Der Krebsknoten wächst über sein Entstehungsgebiet hinaus.
  • Krebs Stadium 4: Es treten diagnostizierbare Metastasen die sich auch in andere Organe bzw. den ganzen Körper ausgedehnt haben
    • Stadium 4a bedeutet, dass die Tumorabsiedlungen auf ein Organ beschränkt sind,
    • Stadium 4b bedeutet, dass die Metastasen in mehr als einem Organ entdeckt wurden,
    • Stadium 4c bei Darmkrebs bedeutet, dass das Bauchfell befallen ist.

Performance Status, Patientenstatus

Der Performance Status beschreibt den physischen und gesundheitlichen Zustand von Krebspatienten, mit Berücksichtigung von allgemeinen Wohlbefindens und Einschränkungen bei Aktivitäten des alltäglichen Lebens.

(Video) Grad und Stadium eines Tumors

Auf Grundlage dieses Wertes kann die geeignete Behandlung ermittelt und eine Prognose erstellt werden.

Die meistgenutzten Klassifikationen von Performance Status sind Karnofsky-Index und von der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG).

Karnofsky-IndexECOG Performance Status
100Normalzustand, keine Beschwerden, keine manifeste ErkrankungNormale, uneingeschränkte Aktivität, wie vor der Erkrankung0
90Normale Leistungsfähigkeit, minimale Krankheitssymptome
80Normale Leistungsfähigkeit mit Anstrengung, geringe KrankheitssymptomeEinschränkung bei körperlicher Anstrengung, gehfähig, leichte körperliche Arbeit möglich1
70Eingeschränkte Leistungsfähigkeit, arbeitsunfähig, kann sich selbst versorgen
60Eingeschränkte Leistungsfähigkeit, benötigt gelegentlich fremde HilfeGehfähig, Selbstversorgung möglich, aber nicht arbeitsfähig, kann mehr als 50% der Wachzeit aufstehen2
50Eingeschränkte Leistungsfähigkeit, braucht krankenpflegerische und ärztliche Betreuung, nicht dauernd bettlägerig
40Bettlägerig, spezielle Pflege erforderlichNur begrenzte Selbstversorgung möglich; 50% oder mehr der Wachzeit an Bett oder Stuhl gebunden3
30Schwer krank, Krankenhauspflege notwendig
20Schwer krank, Krankenhauspflege und supportive Maßnahmen erforderlichVöllig pflegebedürftig, keinerlei Selbstversorgung möglich, völlig an Bett oder Stuhl gebunden4
10Moribund, Krankheit schreitet schnell fort
0TotTot5

TNM Klinische Klassifikation, Krebs Tumorstadium

Bei der TNM Klassifikation je nach Ausbreitung des Tumors spricht man von verschiedenen Stadien (Entwicklungsstufen, Tumorstadien) des Krebses. Die Einteilung erfolgt nach bestimmten internationalen Normen, für die hauptsächlich drei Gesichtspunkte maßgebend sind:

  • die Größe und Ausdehnung des Tumors (T)
  • die Beteiligung der Lymphknoten (N)
  • das Vorhandensein von Metastasen (M)

T – Primärtumor

  • TX Primärtumor kann nicht beurteilt werden
  • TO Kein Anhalt für PrimärtumorTis Carcinoma in situ
  • T1,T2,T3,T4 zunehmende Größe und/oder lokale Ausdehnung des Primärtumors
  • T1: größte Tumorausdehnung höchstens 2 cm
    • T1a Tumor zufälliger histologischer Befund (“incidental carcinoma“) in 5% oder weniger des resezierten Gewebes
    • T1b Tumor zufälliger histologischer Befund (“incidental carcinoma“) in mehr als 5% des resezierten Gewebes
    • T1c Tumor durch Nadelbiopsie diagnostiziert
  • T2: größte Tumorausdehnung mehr als 2cm, aber höchstens 5cm
    • T2a Tumor infiltriert die Hälfte oder weniger des Organes
    • T2b Tumor infiltriert mehr als die Hälfte eines Organes
    • T2c Tumor infiltriert das ganze Organ
  • T3: größte Tumorausdehnung mehr als 5 cm
  • T4: Tumor jeder Größe mit direkter Ausdehnung des Primärtumors

N – Regionäre Lymphknoten

  • NX Regionäre Lymphknoten können nicht beurteilt werden
  • NO Keine regionären Lymphknotenmetastasen
  • N1, N2, N3 zunehmender Befall regionärer Lymphknoten

Direkte Ausbreitung des Primärtumors in Lymphknoten wird als Lymphknotenmetastase klassifiziert.
Metastasen in anderen Lymphknoten als den regionären werden als Fernmetastasen klassifiziert.

M – Fernmetastasen

  • MX Fernmetastasen können nicht beurteilt werden
  • MO Keine Fernmetastasen
  • M1 Fernmetastasen
    Die Kategorie M1 kann wie folgt spezifiziert werden:
    • Lunge PUL Knochenmark MAR
    • Knochen OSS Pleura PLE
    • Leber HEP Peritoneum PER
    • Hirn BRA Nebenniere ADR
    • Lymphknoten LYM Haut SKI
    • Andere Organe OTH

Unterteilung von TNM Klassifikation

Manche Hauptkategorien sind dort, wo eine größere Spezifität
benötigt wird, weiter unterteilt (z. B. T1a, T1b oder N2a, N2b).

(Video) TNM-Klassifikation (Stadieneinteilung) | Strahlentherapie Prof. Hilke Vorwerk

Ergänzend zur TNM Klassifikation können folgende Angaben gemacht werden:

  • cT (von englisch „clinical“ = klinisch): Einstufung anhand der Symptome z.B. durch Abtasten, eine körperliche Untersuchung
  • pT (von englisch „pathological“: pathologisch): Einstufung durch eine Gewebsprobe bestätigt.
  • rT (rezidiv) steht dafür, dass ein Tumor erneut aufgetreten ist, kennzeichnet Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall (z.B. rT2N0M0 oder rpT3pN1pMX).
  • R: zeigt an, dass nach einer Behandlung noch restliches Krebsgewebe gefunden wurde, während OP nicht das ganze Krebsgewebe entfernt wurde

p TNM Klassifikation: Pathologische Klassifikation

pT – Primärtumor

  • pTX Primärtumor kann histologisch nicht beurteilt werden
  • pT0 Kein histologischer Anhalt für Primärtumor
  • pTis Carcinoma in situ
  • pT1, pT2, pT3, pT4 Zunehmende Größe und/oder lokale Ausdehnung des Primärtumors bei histologischer Untersuchung

pN – Regionäre Lymphknoten

  • pNX Regionäre Lymphknoten können histologisch nicht beurteilt werden
  • pN0 Histologisch keine Lymphknotenmetastasen
  • pN1, pN2, pN3 Zunehmender Befall regionärer Lymphknoten bei histologischer Untersuchung

Direkte Ausbreitung des Primärtumors in Lymphknoten wird als Lymphknotenmetastase klassifiziert.
Fälle, bei denen nur Mikrometastasen, die 0,2 cm oder kleiner sind, können durch den Zusatz (mi) kenntlich gemacht werden. , z.B. pN1(mi) oder pN2(mi).

pM – Fernmetastasen

  • pMX Fernmetastasen können mikroskopisch nicht beurteilt werden
  • pM0 Mikroskopisch keine Fernmetastasen
  • pM1 Mikroskopisch Fernmetastasen

Unterteilung von pTNM Klassifikation
Manche Hauptkategorien sind weiter unterteilt (z. B. pT1a, pT1b oder pN2a, pN2b).

G – Grading, Histopathologisches Grading

  • GX Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden
  • G1 Gut differenziert, langsames, wenig aggressives Wachstum
  • G2 Mäßig differenziert, bedeutet mäßig aggressives Wachstum
  • G3 Schlecht differenziert, schnelles und aggressives Wachstum
  • G4 Undifferenziert

Zusätzliche Kennzeichen

Zur Kennzeichnung von speziellen Fällen in der pTNM- oder TNM Klassifikation werden die Symbole a, m, r und y benutzt.
Diese Kennzeichen beeinflussen die Stadien Gruppierung nicht; sie zeigen aber Fälle an, die eine gesonderte Analyse erfordern.

  • a-Symbol kennzeichnet Fälle, bei denen die Klassifikation erst anlässlich einer Autopsie erfolgte.
  • m-Symbol in Klammern gesetzt, wird benutzt, um multiple Primärtumoren in einem anatomischen Bezirk anzuzeigen (z.B. pT1(m))
  • r-Symbol kennzeichnet Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall (z.B. rT2N0M0 oder rpT3pN1pMX).
  • y-Symbol Wenn die Klassifikation während oder nach initialer multimodaler Therapie erfolgt, werden die TNM- oder pTNM-Kategorien durch das Präfix „y“ gekennzeichnet (z.B. yT2N1M0 oder ypT2pN2pM0).

Das ycTNM oder ypTNM kennzeichnet die Ausdehnung des Tumors, die tatsächlich während des Zeitpunktes der Untersuchung nachweisbar ist. Die Zusatzbezeichnung „y“ soll nicht dazu dienen, die mögliche Ausdehung eines Tumors vor einer multimodalen Therapie abzuschätzen.

(Video) Präfixe der TNM-Klassifikation | Strahlentherapie Prof. Hilke Vorwerk

Fakultative, optionale Deskriptoren

L – Lymphgefäßinvasion

  • LX Lymphgefäßinvasion kann nicht beurteilt werden
  • LO Keine Lymphgefäßinvasion
  • L1 Lymphgefäßinvasion

V – Veneninvasion

  • VX Veneninvasion kann nicht beurteilt werden
  • VO Keine Veneninvasion
  • V1 Mikroskopische Veneninvasion
  • V2 Makroskopische Veneninvasion

Makroskopischer Befall der Wand einer Vene (ohne Tumor im Lumen) wird als V2 klassifiziert.

C-Faktor

Der C-Faktor (C = Abkürzung von Certainty, „Diagnosesicherheit“) drückt die von den verwendeten diagnostischen Methoden abhängige Zuverlässigkeit der Klassifikation aus. Seine Verwendung ist fakultativ.
Die Definitionen des C-Faktors sind:

  • C1 Aussage aufgrund von diagnostischen Standardmethoden, z.B. Inspektion, Palpation und Standardröntgenaufnahmen, intraluminale Endoskopie bei bestimmten Organen
  • C2 Aussage aufgrund spezieller diagnostischer Maßnahmen, z.B. bildgebende Verfahren: Röntgenaufnahmen in speziellen Projektionen, Schichtaufnahmen, Computertomographie (CT), Sonographie, Lymphographie, Angiographie, nuklearmedizinische Untersuchungen, Kernspintomographie (NMR);
  • C3 Aussage aufgrund chirurgischer Exploration einschließlich Biopsie und zytologischer Untersuchung
  • C4 Aussage nach definitiver chirurgischer Behandlung und pathologischer Untersuchung des Tumorresektats
  • C5 Aussage aufgrund einer Autopsie Der C-Faktor wird hinter die Kategorien T, N und M gesetzt. Ein Fall kann z.B. beschrieben werden als T3C2, N2C1, M0C2.

Residualtumor – R-Klassifikation

Das Fehlen oder Vorhandensein von Residualtumor (Resttumor) nach Behandlung wird durch die R-Klassifikation beschrieben. Sie spiegelt die Effekte der Therapie wider, beeinflusst das weitere therapeutische Vorgehen und liefert die zuverlässigsten Voraussagen zur Prognose.

Die Definitionen der R-Klassifikation sind:

  • RX Vorhandensein von Residualtumor kann nicht beurteilt werden
  • RO Kein Residualtumor
  • R1 Mikroskopischer Residualtumor
  • R2 Makroskopischer Residualtumor

Quelle: Medac Urologie

(Video) FIGO Stadien endlich verstanden: Stadium 4: Prof. Dr. Jalid Sehouli: Kreativtour

Für TNM Klassifikation, Krebs Tumorstadium bei Prostatakrebs schauen Sie auch hier: Klassifikation Prostatakrebs

Für TNM Klassifikation, Krebs Tumorstadium bei Brustkrebs schauen Sie auch hier: Klassifikation Brustkrebs

Die in der Erstdiagnose, meistens nach einer Prostatabiopsie festgestellte Tumorstadien Klassifikation hilft besonders den Ärzten die folgende Behandlung zu bestimmen.Bei Prostatakrebs werden noch die PSA-Werte und Gleason Score für die Analyse genutzt.. die Größe und Ausdehnung des Tumors (T) die Beteiligung der Lymphknoten (N) das Vorhandensein von Metastasen (M). Fortgeschrittenes oder metastasiertes Prostatakarzinom: wenn die regionale oder regionäre Lymphknoten befallen sind oder Fernmetastasen festgestellt wurden; die Stadien T4 N1 und/oder M1. T = Primärtumor TX Primärtumor kann nicht beurteilt werden T0 Kein Anhalt für Primärtumor T1 Klinisch nicht erkennbarer Tumor, der weder tastbar noch in bildgebenden Verfahren sichtbar ist T1a Tumor zufälliger histologischer Befund (“incidental carcinoma“) in 5% oder weniger des resezierten Gewebes T1b Tumor zufälliger histologischer Befund (“incidental carcinoma“) in mehr als 5% des resezierten Gewebes T1c Tumor durch Nadelbiopsie diagnostiziert (z.B.. T2 Tumor begrenzt auf Prostata, ist er bei der Tastuntersuchung meistens rektal fühlbar T2a Tumor infiltriert die Hälfte eines Lappens oder weniger T2b Tumor infiltriert mehr als die Hälfte eines Lappens T2c Tumor infiltriert in beide Lappen. Das ycTNM oder ypTNM kennzeichnet die Ausdehnung des Tumors, die tatsächlich während des Zeitpunktes der Untersuchung nachweisbar ist.. pN – Regionäre oder regionale Lymphknoten pNX Regionäre oder regionale Lymphknoten können histologisch nicht beurteilt werden pN0 Histologisch keine Lymphknotenmetastasen pN1, pN2, pN3 Zunehmender Befall regionärer oder regionaler Lymphknoten bei histologischer Untersuchung. PI-RADS Score 1: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist sehr unwahrscheinlich PI-RADS Score 2: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist unwahrscheinlich PI-RADS Score 3: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist fragwürdig (unklarer Befund) PI-RADS Score 4: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist wahrscheinlich PI-RADS Score 5: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist sehr wahrscheinlich

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Auch ein Ausfluss aus der Brustwarze ist möglich.. Krebs der Brustwarze tritt auf bei 2-3% der bösartigen Brusterkrankungen und überwiegend in Verbindung mit einem DCIS oder invasiv duktalen Karzinom.. B. vom Binde-, Fett- oder Lymphgewebe.Tumore können zellarm oder zellreich sein.. Durch eine Bestrahlung der Brust kann das hohe Risiko eines Wiederauftretens reduziert werden.. Eine Entfernung der Lymphknoten ist nicht nötig Morbus Paget: er entsteht überwiegend einseitig aus einem duktalen Karzinom, der auch die Brustwarze mit Brustwarzenhof befallen kann.. Nach der Biopsie wird die Gewebeprobe mit Hilfe spezifischer Nachweismethoden untersucht und getestet, ob die Tumorzellen Bindungsstellen ( Rezeptoren ) für die Sexualhormone Östrogen und Progesteron haben und wie hoch die Anzahl der HER2-Rezeptoren auf der Tumorzelle ist.. Das triple-negative Mammakarzinom (TNBC) ist ein Subtyp des Mammakarzinoms, das histopathologisch durch fehlende Östrogen (ER)- und Progesteronrezeptoren (PR) sowie HER2-Expression definiert wird.. Nach einer OP und Bestrahlung kann eine antihormonelle Therapie mit z.b.. Hormonrezeptorstatus wird bei einer pathologischen Untersuchung des Tumors durchgeführt, bei dem der Pathologe das Brustkrebsgewebe mit einem Antikörper anfärbt.

Sie basiert auf statistischen Untersuchungen, die zum Beispiel nachweisen, dass sich ab einer bestimmten Größe eines Tumors die Prognose der Erkrankung verschlechtert.. Die Einstufung einer Tumorerkrankung in die einzelnen Kategorien des TNM-Systems erlaubt daher prognostische Aussagen und bestimmt häufig auch die weitere Therapie.. Im Folgenden die Erklärungen der Kürzel vor dem Hintergrund zweier verschiedener Krebserkrankungen (Brust- und Darmkrebs) um die Gemeinsamkeiten für unterschiedliche Krebserkrankungen deutlich zu machen:. T (Tumor) bezeichnet die Ausdehnung des Primärtumors: T0: keine Anzeichen eines Primärtumors (scheint widersinnig, kann aber sein, wenn der Tumor vor Operation z.. B. für Darmkrebs: T1: Der Tumor beschränkt sich auf auf die Darmschleimhaut T2: Zusätzlich zur Schleimhaut ist auch die Muskulatur der Darmwand befallen T3: Der Tumor ist in alle Schichten der Darmwand eingewachsen T4: Der Tumor vom Darm sich in benachbartes Gewebe oder benachbarte Organe ausgebreitet.. Bei Darmkrebs: N1 = Ein bis drei Lymphknoten in der Umgebung des Tumors sind von Krebszellen befallen N2 = Vier oder mehr Lymphknoten der näheren Umgebung sind von Krebszellen befallen NX: keine Aussagen über Lymphknotenbefall möglich.. Da die Entdeckung von Lymphknotenbefall davon abhängt, wie intensiv nach dem Befall gesucht wird, muss in der Regel je nach Organsystem eine Mindestzahl von Lymphknoten (z.. Das ist der erste Lymphknoten (manchmal auch mehr als einer), der die Lymphe aus dem Gebiet des Tumors aufnimmt.. Zusätzlich kann die Lokalisation der Metastasen angegeben werden und dadurch die Lage der Tumormetastase spezifiziert werden.. Dabei stehen die aus dem Englische abgeleiteten Abkürzungen PUL für Lunge, OSS für Knochen, HEP für Leber, BRA für Gehirn, LYM für Lymphknoten, MAR für Knochenmark, PLE für Pleura, PER für Peritoneum (Bauchfell), ADR für Nebenniere, SKI für Haut und OTH für andere Lokalisationen.. B. eine Biopsie des Magens im Rahmen einer Magenspiegelung, festgestellt werden kann, dass ein großer Dickdarmkrebs in den Magen durchgebrochen ist, dann ist die Kategorie pT4 sicher bestimmt, ohne dass der Dickdarmkrebs entfernt wurde.. u-Symbol Manchmal ist es üblich, ein uTNM (u für Ultraschall) anzugeben, wenn die Tumoreindringtiefe in die Wand der Speiseröhre, des Magens oder des Enddarms und eine evtl.. B. aT1N1M0 am Magen heißt, daß der Tumor die Muskelschichten des Magens noch nicht erfaßt hat, 1-6 regionäre Lymphknoten befallen hat, aber keine Fernmetastasen existieren.. G (Grading) macht eine Aussage über die Malignität des Tumors G1: Die Tumorzellen sind gut differenziert, das heißt, dass das Tumorgewebe dem Ursprungsgewebe noch relativ ähnlich ist G2: Die Tumorzellen sind nicht mehr gut differenziert, was bedeutet, dass sie dem Ursprungsgewebe weniger ähnlich sind.. Weitere Kategorien und Zusatzangaben Es gibt weitere Kategorien und Zusatzangaben, die von z. T. entscheidenden Wichtigkeit bei der Tumorklassifikation sind:

T4: ipsilaterale Pleuraoberfläche mit einem der folgenden. Merkmale/ Infiltrationen:- Thoraxwand, Rippen diffus oder multifokal- transdiaphragmal ins Peritoneum- in Brustorgane, in die Wirbelsäule- direkt in kontralaterale Pleura- transperikardial- Perikarderguss mit positiver Zytologie- Myokard- Plexus brachialis N1: ipsilaterale bronchopulmonale oder hiläre LK N2: - ipsilaterale mediastinale LK- infrakarinale LK- Mammaria interna-LK N3: - kontralaterale mediastinale/ Hilus-/ Mammaria interna. LK- ipsi/kontralaterale Skalenus-LK oder supraklavikuläre. LK M1: - Fernmetastasen vorhanden Klinische Stadieneinteilung:. Stadium IA: T1a, N0, M0 Stadium IB: T1b, N0, M0 Stadium II: T2, N0, M0 Stadium III: T3, N0-2, M0;T1-2, N, M0;T1-2, N2, M0 Stadium IV: jedes T4,jedes N3,jedes M1 Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom. TNMT1: Tumor kleiner/gleich 3 cm im. größten Durchmesser, allseits von Lunge. umgeben oder: endobronchialer Tumor, aber. nicht im Hauptbronchus T2: Tumor größer als 3 cm im. größten Durchmesseroder: Infiltration der viszeralen. Pleura oder: Atelektase oder. Obstruktionspneumonie in weniger als einer. Lungenhälfte oder: Tumor eines Hauptbronchus,. mehr als 2 cm von der Karina entfernt T3: endobronchialer Tumor eines Hauptbronchus,. weniger als 2 cm von der Karina entfernt, aber nicht in sie. infiltrierend oder: Totalatelektase oder. Obstruktionspneumonie der ganzen Lunge oder: Tumor jeder Größe. mit direktem Übergreifen auf folgende Strukturen:Brustwand (einschließlich der. Sulcus superior Tumoren), Pleura mediastinalis, parietales. Perikard, Zwerchfell T4: Tumorausdehnung auf Mediastinum oder: Herz, oder große. Blutgefäße oder: Luftröhre,. Speiseröhre, oder Karina oder: Wirbelkörper oder: Metastasen im selben. Lungenlappen oder: Tumor mit malignerm. Pleuraerguß Die direkte Ausbreitung eines Tumors in Lymphknoten wird als. Lymphknotenmetastase klassifiziert.. T1: Solitäre Tumor ohne GefäßinvasionT2: Solitärer Tumor mit Gefäßinvasion oder multiple Tumoren;(keiner mehr als 5 cm in größter. Ausdehnung) T3: Multiple Tumoren mit mehr als 5 cm Größe oder mit Befall eines größeren Astes der Vena. portae oder der Venae hepaticae.. GallenblasenkarzinomT-Stadien T1: Infiltration der Schleimhaut oder MuskulaturT1a SchleimhautinfiltrationT1b Infiltration der MuskulaturT2: Infiltration des perimuskulären Bindegewebes aber keine Ausbreitung jenseits der Serosa oder in die. Leber T3: Perforation der Serosa (viszerales Peritoneum). und / oder Infiltration in die Leberoder in Nachbarorgan (z.B.. Magen, Duodenum, extrahepatische. Gallengänge).T4: Infiltration des Stamms der Vena portae. oder Arteria hepaticaoder Infiltration von 2 oder mehr NachbarorganenN1: Regionäre Lymphknotenmetastasen:LK am Ductus cysticus und pericholedochal, hilär,. peripankreatisch (nur Kopf), periduodenal, periportal,. zöliakal, an der Arteria mesenterica superior.. extrahepatisches. GallengangskarzinomT-Stadien T1: auf Gallengang beschränkt.T2: Infiltration jenseits des GallengangesT3: Infiltration in Leber, Gallenblase, Pankreas,. und / oder laterale Äste der Vena portae rechts oder. links,oder der Arteria hepatica propria rechts oder links.T4: Infiltration einer oder mehrerer Nachbarstrukturen:. Hauptstamm der Vena portae oder ihrer Äste. bilateral,Arteria hepatica communis oder Nachbarorgane wie Kolon,. Magen etc.N1: regionäre Lymphknotenmetastasen:LK am Ductus cysticus, pericholedochal, peripankreatisch,. periduodenal, periportal, zöliakal, sowie LK der Arteria. mesenterica superior.. N1 : regionäre Lymphknotenmetastasen Regionäre LK: superiore: oberhalb von Kopf und. Körper inferiore: unterhalb von Kopf und. Körper anteriore: vordere pancreaticoduodenale,. pylorische und proximale mesenteriale LK posteriore: Hintere pancreaticoduodenale LK, LK. am Ductus choledochus und proximale mesenteriale LK.. T2: Infiltration der Muscularis propria T3: Infiltration der Adventitia T4: Infiltration von Nachbarstrukturen T1a - T4a : Tumorlänge =/<3 cm T1b - T4b : Tumorlänge > 3 cm N-StadienN1: je nach Lage des Primärtumors: - Primarius zervikal: Skalenus-LKLK an V. jugularis internaobere und untere zervikale LKperiösophageale LKsupraklavikuläre LK - Primarius intrathorakal: obere periösophageale LK (oberhalb der V. azygos)subkarinale LKuntere (unterhalb der V. azygos) periösophageale. LKmediastinale LKperigastrische LK (ausgenommen zöliakale LK) M1: je nach Lage des Primärtumors: - Primarius zervikal: alle extrazervikalen Orte. (M1b) - Primarius im oberen thorakalen Drittel: extrathorakale Orte (M1b), nicht die perigastralen LK (N1), aber zöliakale. LK,zervikale Herde werden als M1a bezeichnet. (nächstgelegene extrathorakale Lage).. MagenkarzinomT-StadienT1: Infiltration Lamina propria oder Submukosa T2: Muscularis propria oder Subserosa. T2a: Infiltration der Muscularis propria T2b: Infiltration der Subserosa T3: Serosa (viszerales Peritoneum) ohne. Organinfiltration T4: Infiltration benachbarter Strukturen N-StadienN1: Metestasen in 1-6 regionären LK N2: Metestasen in 7-15 regionären LK N3: Metestasen in > 15 regionären LK Magen: - perigastrische LK der kleinen und großen Kurvatur-LK entlang der Aa.. N-Stadien N1: Metastasen in ein bis drei regionären. LymphknotenN2: 4 oder mehr regionären Lymphknoten Regionäre Lymphknoten für die verschiedenen. Kolonsegmente: Appendix: Ileokolische (iliakale und zökale). LK Zäkum: Ileokolische und rechte kolische. (Aszendens-)LK Kolon aszendens: Ileokolische, rechte und mittlere. kolische(rechte Transversum-) LK rechte Flexur: rechte und mittlere kolische (rechte. Transversum-) LK Kolon transversum: rechte, mittlere und linke kolische. (linke Transversum-) LK, Mesenterica inf.-LK linke Flexur: mittlere und linke kolische (rechte und. linke Transversum-) LK, A. mesenterica inf.-LK Kolon deszendens: linke kolische (linke Transversum-). LK, Mesenterica inf.-LK Sigma: linke kolische (linke Transversum-) LK,. Sigma-LK, rectosigmoidale LK, A.rectalis sup.-LK Rektum: A.rectalis superior-, media- und inferior-LK,. Mesenterica inf.-LK, Iliaca interna-LK, mesorektale LK, laterale. sakrale LK, präsakrale LK, sakrale LK am Promontorium.. NierenzellkarzinomT-StadienT1: <= 7 cm in größter Ausdehnung,. begrenzt auf Niere T1a: <= 4 cm in größter Ausdehnung T1b: > 4cm, <= 7 cm in größter. Ausdehnung T2: > 7 cm, begrenzt auf Niere T3: in größere Vene oder perirenale Invasion. oder Nebenniere, aber innerhalb Gerota-Faszie T3a: direkt in perirenales Gewebe oder Nebenniere, aber. innerhalb Gerota-Faszie T3b: makroskopische Ausbreitung in Nierenvene oder. infradiaphragmale Cava T3c: Ausbreitung in supradiaphragmale Cava

Die T-Ziffern erhalten dann Zusätze mit den Kleinbuchstaben a bis d. So gibt es etwa bei Prostatakrebs nicht nur die Stadien T1 bis T4, sondern dazwischen auch noch die Stadien T2a bis T2c und T3a und T3b.. Nicht zu verwechseln mit "N" für die Angabe zu den regionären Lymphknoten.. Das Verständnis für spätere Leser der Tumorformel wird erleichtert, wenn beim Fehlen von eindeutigen Zeichen von Metastasen die Aussage der klinischen Diagnose, also "M0" oder "cM0", bestehen bleibt (und nicht "MX" oder "pMX" angegeben wird).Ein Beispiel: Wenn bei einem Patienten mit Darmkrebs bei der klinischen Diagnostik ein Knoten in der Leber auffällt, gehen die Ärzte von einer Metastase aus und klassifizieren "M1" oder "cM1".. Auflage der TNM-Klassifikation maligner Tumoren".. Auflage der TNM-Klassifikation maligner Tumoren.

Der Arzt spricht in diesem Fall von ‚befallenen’ Lymphknoten, je weiter sie vom eigentlichen Tumor entfernt sind, desto fortgeschrittener ist die Ausbreitung des Krebsleidens.. Viele bösartige Tumore sind nur in Frühstadien heilbar Eine Metastasierung kann nur erfolgen, wenn ein Tumor eine gewisse Ausbreitung erreicht hat.. Solange ein Krebs keine Metastasen im Körper des Betroffenen verstreut hat, besteht die Möglichkeit einer Heilung durch die Operation: Gelingt es nämlich, alles Krebsgewebe komplett herauszuschneiden, ist der Tumor eliminiert.. TNM – Tumor, Nodulus, Metastase Das international anerkannte TNM Stagingsystem bewertet die Ausdehnung des Lungenkrebses in festgelegten Stadien nach drei Gesichtspunkten:. Dieses Stadium kann noch keine Metastasen verbreiten und ist immer vollständig heilbar.. es liegt ein maligner Pleuraerguss vor.N0Keine betroffenen Lymphknoten.N1Befallene Lymphknoten am Lungenhilus der gleichen SeiteN2Befallene Lymphknoten im Mediastinum der gleichen SeiteN3Befallene Lymphknoten auf der dem Tumor gegenüberliegenden Seite oder über dem Schlüsselbein (supraclaviculär).M0Keine FernmetastasenM1FernmetastasenNeben dem TNM Staging hat sich in der Praxis eine Einteilung in vier Tumorstadien bewährt:

Die Stadieneinteilung nach dem aktuellen AJCC-Schema kann nach klinischen und/oder pathologischen Kriterien vorgenommen werden.. Da im Stadium I und II immer auch eine histopathologische Beurteilung des Primärtumors erfolgt und im Stadium IV histopathologische Merkmale der Fernmetastasen für die Stadieneinteilung keine Bedeutung haben, unterscheiden sich klinische und pathologische Stadieneinteilung darin, wie bei der Beurteilung der lokoregionären Lymphknoten vorgegangen wird: ob nur eine klinische, radiologische oder Ultraschall-Untersuchung erfolgt oder ob eine histopathologische Beurteilung nach Schildwächterlymphknotenbiopsie, Lymphadenektomie oder Dissektion vorgenommen wird.. Stadium IV umfasst Patienten mit Fernmetastasen.. 2.7: 10-Jahres-Überlebensrate in % im Stadium I und II [Balch CM 2001a].. 2.4 und 2.5).. Im Stadium III liegt bei pathologischer Stadieneinteilung die günstigste 10-Jahres-Überlebensrate bei 63% und die schlechteste bei 15% [Balch CM 2001a] (s. Abb.

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Author: Fr. Dewey Fisher

Last Updated: 09/16/2022

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Author information

Name: Fr. Dewey Fisher

Birthday: 1993-03-26

Address: 917 Hyun Views, Rogahnmouth, KY 91013-8827

Phone: +5938540192553

Job: Administration Developer

Hobby: Embroidery, Horseback riding, Juggling, Urban exploration, Skiing, Cycling, Handball

Introduction: My name is Fr. Dewey Fisher, I am a powerful, open, faithful, combative, spotless, faithful, fair person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.